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Kurz und schmerzlos: Unterweisungen vor Ort

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Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft
Unterweisungen vor Ort sind unerlässlich!

Unterweisungen sind für die Elektrosicherheit besonders wichtig. Denn Arbeiten mit elektrischen Arbeitsmitteln, Betriebsmitteln und Anlagen in der Niederspannung oder Hochspannung sind mit großen Gefahren verbunden. Elektrounfälle verursachen häufig schwere Verletzungen der Beschäftigten. Diese gilt es mit Unterweisungen zu vermeiden!

Neben der jährlichen Sicherheitsunterweisung über allgemeine Arbeiten und damit verbundenen Risiken, Gefahren und der zu treffenden Schutzmaßnahmen, ist die Unterweisung vor Ort vor Arbeitsbeginn unverzichtbar.

Tipp der Redaktion
Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft

Der Wetterfeste für den Außeneinsatz

Schulungsmaterial + 5 Booklets im Hosentaschenformat für Ihre Mitarbeiter

Unterweisen Sie mit diesem wetterfesten Schulungsmaterial Elektrofachkräfte in nur 10 bis 20 Minuten direkt vor Ort.

 

Neue Tätigkeiten und Arbeitsstellen erfordern eine praktische Unterweisung. Ebenso müssen neue Arbeitsmittel, Betriebsmittel oder Anlagen den Mitarbeitern erklärt werden, damit ein sicheres Arbeiten gewährleistet werden kann. Manchmal reichen für solche Unterweisungen 10 bis 20 Minuten: die entsprechende Tätigkeit oder die Anlage erklären und dazu noch ein paar allgemeine Worte zum sicheren Umgang, den zu treffenden Schutzmaßnahmen.

Vor Ort unterweisen mit den Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft (Band 1)

Damit Sie diesen Teil schnell und einfach über die Bühne kriegen, empfehlen wir die "Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft".

Das Schulungsmaterial bestehend aus Präsentationsunterlagen und Hintergrundinformationen ist aus widerstandsfähigem Papier, dem Schmutz und Regen nichts ausmacht - daher eignet sich das Schulungsmaterial ideal für die Unterweisung draußen, in der Werkshalle, im Bauwagen, etc.

Im Paket mitenthalten sind 5 Booklets im Hosentaschenformat, die Sie an Ihre Mitarbeiter weitergeben können. So haben Ihre Mitarbeiter die wichtigsten Informationen immer bei sich und können sie vor Ort nachlesen.

Das Produkt enthält drei Kurzunterweisungen zu diesen Themen:

Erstunterweisung nach DGUV Vorschrift 1

Informieren Sie mit dieser Unterweisung Ihre Mitarbeiter u.a. über ihre Verpflichtung, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes umzusetzen. Erläutern Sie Zutritts- und Aufenthaltsverbote, die Reihenfolge der Maßnahmen nach einem Unfall und die vorbereitenden Maßnahmen zur Freigabe bzw. Wiederinbetriebnahme der elektrischen Anlagen nach einem Brandereignis.

Die Inhalte der Unterweisung im Überblick:

  • Allgemeine Unterstützungspflicht
  • Allgemeine Unterstützungspflicht: Verhalten
  • Besondere Unterstützungspflicht
  • Benutzung von Einrichtungen, Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen
  • Bestimmungsgemäßes Benutzen
  • Zutritts- und Aufenthaltsverbote
  • Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung durch den Beschäftigten
  • Verhalten nach einem Unfall
  • Maßnahmen zur Unterbrechung des elektrischen Stroms
  • Verhalten im Brandfall
  • Löschversuch unternehmen
  • Maßnahmen nach dem Brand

Umgang mit elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen

Mit der zweiten Kurzunterweisung schulen Sie Ihre Elektrofachkräfte in das Thema „Umgang mit elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen“. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern auf, welche Anforderungen an das Betreiben von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln gestellt werden und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen, um Gefahren und Brände zu vermeiden.

Die Inhalte der Unterweisung im Überblick:

  • Wesentliche Risiken
  • Grundlegende Begriffe
  • Bestimmungsgemäßes Benutzen
  • Elektrische Betriebsmittel auswählen
  • Grundsätze im Umgang mit Elektrogeräten
  • Grundsätze beim Betreiben von Elektrogeräten
  • Benutzen von mobilen Verlängerungsleitungen und MSO
  • Benutzen von Elektrogeräten im Freien
  • Grundsätze beim Auftreten eines Mangels
  • Allgemeine Hinweise zur elektrischen Anlage
  • Störungen an der elektrischen Anlage
  • Gemeldete und meldepflichtige Stromunfälle
  • Stromunfälle nach Art der Einwirkung
  • Verhalten nach einem Unfall
  • Maßnahmen zur Unterbrechung des elektrischen Stroms (unter 1.000 V)

Arbeiten an elektrischen Anlagen nach DGUV Vorschrift 3

Vermitteln Sie mit dieser Unterweisung Ihren Mitarbeitern in Kürze, was die Grundanforderungen an das Betreiben von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln sind, welche Abweichungen bei Arbeiten unter Spannung (AuS) zulässig sind und was sie bei einer vorübergehenden Unterbrechung der Arbeiten zu beachten haben.

Die Inhalte der Unterweisung im Überblick:

  • Wesentliche Risiken
  • Stromunfälle bis 1.000 V
  • Arbeiten an aktiven Teilen
  • Arbeiten in der Nähe aktiver Teile
  • Zulässige Abweichungen (Arbeiten unter Spannung)
  • Durchführung von Arbeiten an elektrischen Anlagen
  • Fünf Sicherheitsregeln
  • Freigabe zur Arbeit
  • Vorübergehende Unterbrechung und Abschluss der Arbeiten
  • Unfallursache: Verstoß gegen fünf Sicherheitsregeln
  • Wann fließt der Strom durch den Körper? – Geerdetes Netz
  • Körperwiderstand in Abhängigkeit vom Stromweg
  • Wirkung von 50-Hz-Wechselstrom auf den Menschen
  • Verhalten nach einem Unfall
  • Maßnahmen zur Unterbrechung des elektrischen Stroms (unter 1.000 V)

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu den Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft.

Neu: Band 2 der Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft

Mit drei Kurzunterweisungen zu diesen Themen:

Arbeitsmethode: Arbeiten im spannungsfreien Zustand

Arbeiten an aktiven Teilen elektrischer Anlagen, deren spannungsfreier Zustand für die Dauer der Arbeiten nicht hergestellt und sichergestellt ist (Arbeiten unter Spannung [AuS]), gelten als gefährliche Arbeit, wenn eine Gefährdung durch Körperdurchströmung (elektrischer Schlag) oder Lichtbogenbildung nicht ausgeschlossen ist. Der spannungsfreie Zustand der aktiven Teile von elektrischen Anlagen oder Betriebsmitteln muss

  • vor Beginn der Arbeiten und
  • für die Dauer der Arbeiten

sichergestellt werden.

Um Teile der elektrischen Anlage oder Betriebsmittel in den spannungsfreien Zustand zu schalten, ist die Arbeitsmethode „Arbeiten im spannungsfreien Zustand“ (VDE 0105-100) anzuwenden.

Die Inhalte der Unterweisung im Überblick:

  • Arbeiten an aktiven Teilen
  • Stromunfälle bis 1.000 V
  • Unfallursachen: Verstoß gegen die fünf Sicherheitsregeln
  • Durchführung von Arbeiten an elektrischen Anlagen
  • Fünf Sicherheitsregeln
  • Freischalten (1. Sicherheitsregel)
  • Gegen Wiedereinschalten sichern (2. Sicherheitsregel)
  • Spannungsfreiheit feststellen (3. Sicherheitsregel)
  • Erden und kurzschließen (4. Sicherheitsregel)
  • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken (5. Sicherheitsregel)
  • Freigabe zur Arbeit
  • Vorübergehende Unterbrechung und Abschluss der Arbeiten
  • Unter-Spannung-Setzen nach der Arbeit

Prüfung von elektrischen Geräten

Der Arbeitgeber hat die Prüfung von Arbeitsmitteln zu ermitteln und festzulegen:

  • Sollzustand für die sichere Bereitstellung und Benutzung
  • Art und Umfang erforderlicher Prüfungen
  • Fristen von wiederkehrenden Prüfungen

Die Prüfung eines Arbeitsmittels (Prüfgegenstands) umfasst die Ermittlung des Istzustands, den Vergleich des Istzustands mit dem Sollzustand sowie die Bewertung der Abweichung des Istzustands vom Sollzustand. Als Istzustand wird der festgestellte Zustand eines Arbeitsmittels zum Zeitpunkt der Prüfung bezeichnet. Der Sollzustand ist der vom Arbeitgeber bzw. Betreiber festgelegte Zustand des Arbeitsmittels (Prüfgegenstand), der sich aus dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung ergibt.

Die Inhalte der Unterweisung im Überblick:

  • Erforderliche Prüfungen ermitteln und festlegen
  • Grundpflichten des Arbeitgebers
  • Fälligkeitstermin von wiederkehrenden Prüfungen
  • Allgemeine Festlegung der Prüffrist
  • Prüfanforderungen für gängige Arbeitsmittel: Prüffristen
  • Wiederkehrende Prüfung an elektrischen Geräten
  • Sichtprüfung an elektrischen Geräten
  • Prüfen des Schutzleiters
  • Messung des Isolationswiderstands
  • Messung des Schutzleiterstroms − Ersatz-Ableitstrommessung
  • Messung des Schutzleiterstroms
  • Messung des Berührungsstroms
  • Auswertung und Beurteilung

Arbeiten auf höher gelegenen Arbeitsplätzen

Bevor Arbeiten an elektrischen Anlagen auf Dächern und anderen höher gelegenen Arbeitsplätzen begonnen werden, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

  • Beurteilung der Gefährdung: Einsatz von Gerüsten bzw. anderen Maßnahmen gegen Absturz
  • Geeignete Maßnahmen in der Montageanweisung sind festzulegen.
  • Unterweisung ggf. Einweisung der Beschäftigten vor Ort
  • Bestimmung eines Aufsichtführenden
  • Festlegung von Verkehrssicherungsmaßnahmen
  • Maßnahmen für den Not- und Rettungsfall

Die Inhalte der Unterweisung im Überblick:

  • Arbeitsplätze auf höher gelegenen Flächen
  • Gefährdungen bei der Montage auf Dächern
  • Absturzsicherung an höher gelegenen Arbeitsplätzen
  • Auffangeinrichtungen an höher gelegenen Arbeitsplätzen
  • „Nicht begehbare“ Bauteile
  • Absturzsicherung an Öffnungen
  • Sicheres Benutzen von Leitern
  • Leitern als Arbeitsplatz
  • Gerüste
  • Gerüstübernahme durch den Nutzer
  • Gerüstnutzung: Grundsätze
  • Fahrbare Arbeitsbühnen
  • Benutzen von Fahrgerüsten
  • Verfahren von Fahrgerüsten
  • Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu Band 2 der Kurzunterweisungen für die Elektrofachkraft.

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