Mehr Windkraft für Deutschland

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Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll die Windkraft signifikant ausgebaut werden.
Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll die Windkraft signifikant ausgebaut werden. (Bildquelle: MaxMichelMann/iStock/Getty Images Plus)

Jedes Bundesland muss zwei Prozent der Fläche für Windkraft ausweisen – so ein Beschluss der Ampel-Koalition im Zuge des Ausbaus der Ökoenergie.

Das wichtigste der Energiepakete der Ampel ist das Wind-an-Land-Gesetz. Hiermit werden die Bundesländer verpflichtet innerhalb der nächsten zehn Jahre eine bestimmte Fläche für Windräder auszuweisen. Das sind im Schnitt zwei Prozent. Eine Ausnahme bilden die kleineren Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin: Diese müssen nur 0,5 Prozent ausweisen. Umgekehrt müssen Bundesländer, in denen mehr Wind weht, auch eine größere Fläche für Windkraft zur Verfügung stellen. In Niedersachsen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Rheinland-Pfalz werden 2,2 Prozent fällig.

Es bleibt hierbei den Ländern selbst überlassen, wie sie das gesetzte Ziel erreichen. Beispielsweise sind Mindestabstände zu Wohnhäusern weiter möglich. Auch Tauschgeschäfte der Landesregierungen mit anderen Ländern sind denkbar. Sollte das Ziel nicht erreicht werden, werden die bisher geltenden Abstandsregeln aufgehoben. Auf diese Weise soll der Druck verstärkt werden, dass mehr Flächen für Windkraft reserviert werden.

Mit diesem Gesetz wird der Ausbau der erneuerbaren Energien von der Bundesregierung als „überragendes öffentliches Interesse“ definiert. Damit werden Planungen und Genehmigungen vereinheitlicht. Bisher gab es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen.

Quelle: tagesschau.de

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