Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus

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Der Lithium-Ionen-Akku
Der Lithium-Ionen-Akku - beliebt, aber nicht ungefährlich (Bildquelle: pixinoo/iStock/Getty Images Plus)

Lithium-(Li-)Akkus sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein hoher Wirkungsgrad bei geringer Selbstentladung und ohne den lästigen Memory-Effekt anderer Batterietypen machen Akkus auf Li-Ionen-Basis unschlagbar. Ob Smartphone oder E-Bike, Drohne oder Gabelstapler, Mähroboter oder Elektrohammer, kaum ein technisches Gerät aus Beruf oder Freizeit kommt inzwischen ohne die handlichen Energiespeicher auf Lithiumbasis aus.

Zu Recht beliebt, aber nicht ganz ungefährlich

Mit der zunehmenden Verbreitung wächst jedoch auch die Zahl der Schadensfälle, bei denen Li-Akkus eine entscheidende Rolle spielten. Mal brennt eine Lagerhalle mit Elektroscootern ab, mal ein Fahrradladen oder ein Parkhaus, weil Akkus von Elektrofahrrädern explodieren. Auch Wohnhäuser standen bereits in Flammen, und es sind Tote zu beklagen, weil Akkus beim Laden explodiert sind. Mancher fragt sich zu Recht: Wie gefährlich ist die Li-Ionen-Technologie?

Trotz aller Meldungen von brennenden Smartphones oder Passagierflugzeugen, die wegen überhitzender Akkus notlanden müssen, sind sich die Experten einig: Das Verwenden von Lithium-Ionen-Akkus ist sicher, wenn bestimmte Vorsichtsmaßnahmen und Regeln zum sachgerechten Umgang mit den Akkus eingehalten werden. Die Schadensfälle müssen vor dem Hintergrund der massenhaften Verbreitung dieser Akkus gesehen werden. Die Gefahr, dass ein Akku von selbst in Brand gerät, ist vergleichsweise gering. Problematisch bleibt jedoch, dass ein solcher Brand – wenn er nicht sofort bemerkt und gelöscht wird – fatale Folgen haben kann.

  • Autor:

    Dr. Friedhelm Kring

    freier Lektor und Redakteur

    Kring, Friedhelm

    Dr. Friedhelm Kring ist freier Lektor, Redakteur und Fachjournalist mit den Schwerpunkten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

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Kommentar von Uli Schmidt |

Tolle Themen, macht schlauer und regt zum nachdenken an, Danke.

Kommentar von Christoph Strack |

Hallo Herr Belzer,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Können Sie Punkt 2 bitte genauer definieren bzw. auf die Praxis projizieren.
Oft ist in Unternehmen die Führung der Elektrofachkräfte in diziplinarisch (Laie) und fachlich (EFK / VEFK) geteilt.
Meiner Meinung ist es nicht möglich, dass ein Laie Elektrofachkräfte führt. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man es zulassen konnte, dass in unserem Fachbereich eine solche Teilung möglich / rechtens ist.
Wie geht man mit so einer Teilung um und wo sind genau die Grenzen?

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung

Kommentar von Electricistas León |

ein sehr erklärender Artikel

Bitte addieren Sie 8 und 6.