Energieeffizienz in der Gebäudetechnik

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Smart Home
Mit smarten Systemen lässt sich der Stromverbrauch sogar von unterwegs steuern (Bildquelle: Chesky_W/iStock/Getty Images Plus)

Die neue Waschmaschine – klare Sache, Energieeffizienzklasse A. Die elektrische Anlage, natürlich verbrauchsoptimiert. Das Smart Home, schon in Planung. Für viele Menschen ist es bereits selbstverständlich, beim Eigenheim oder im Geschäftsgebäude sorgsam mit dem Einsatz von Energie umzugehen. Das stellt auch Elektrofachkräfte vor neue Herausforderungen.

Energieeffizienz beschreibt das optimale Verhältnis von Energieertrag durch Waren oder Dienstleistungen zur zugeführten Energie, also das Verhältnis vom Output zum Input. Es bedeutet unter anderem, elektrischen Strom so zu verwenden, dass die Ressourcen, sprich Primärquellen, auf optimale Weise genutzt werden. Der Begriff steht aber auch für die Nutzung von Energie in Zeiten, in denen dies besonders umweltfreundlich und ressourcenschonend möglich ist. Ein Schlüssel dazu sind optimierte Prozesse, mit denen sich quantitative und qualitative Verluste, wie sie bei der Wandlung, dem Transport und der Speicherung von Energie entstehen, minimiert werden können. Ziel ist, einen bestimmten energetischen Nutzen bei sinkendem Einsatz von Primär- oder Endenergie zu erreichen.

Den Verbrauch minimieren

Etwas einfacher formuliert man es beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): „Denn die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird [...]“, heißt es auf der zugehörigen Homepage. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Strom und Wärme noch effizienter genutzt werden müssen, damit die Energiewende ein Erfolg wird. Es gilt demnach, das gleiche Ziel mit möglichst wenig Energie zu erreichen und den verbleibenden Bedarf so weit wie möglich mit erneuerbaren Energien zu decken. Während Letzteres vor allem in den Händen der Verbraucher liegt (für welche Energie und welchen Anbieter sie sich entscheiden), kann auch die Gebäudetechnik selbst dazu beitragen, den Verbrauch zu minimieren. Hier ist insbesondere auch die Elektrofachkraft gefragt.

  • Autor:

    Christine Lendt

    freie Journalistin

    Lendt, Christine

    Christine Lendt ist als freie Autorin und Journalistin tätig mit einem Schwerpunkt im Bereich Ausbildung, Beruf, Arbeitsschutz.

    www.recherche-text.de

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Kommentar von Uli Schmidt |

Tolle Themen, macht schlauer und regt zum nachdenken an, Danke.

Kommentar von Christoph Strack |

Hallo Herr Belzer,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Können Sie Punkt 2 bitte genauer definieren bzw. auf die Praxis projizieren.
Oft ist in Unternehmen die Führung der Elektrofachkräfte in diziplinarisch (Laie) und fachlich (EFK / VEFK) geteilt.
Meiner Meinung ist es nicht möglich, dass ein Laie Elektrofachkräfte führt. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man es zulassen konnte, dass in unserem Fachbereich eine solche Teilung möglich / rechtens ist.
Wie geht man mit so einer Teilung um und wo sind genau die Grenzen?

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung

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