Stäube bei Elektroarbeiten: Warum sie so gefährlich sind und wie Sie Ihre Mitarbeiter schützen

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Stäube bei Elektroinstallationen
Bei Elektroinstallationsarbeiten kann es zu einer gefährlichen Staubentwicklung kommen. (Bildquelle: andreygonchar/iStock/Getty Images)

Im Alltag empfinden wir Stäube eher als lästig. Die unerwünschte Ablagerung auf Möbeln und in wenig genutzten Räumen nehmen die meisten Menschen als ästhetisches Problem wahr, nicht aber als Gesundheitsrisiko. Dabei gelten einige Staubfraktionen als hochgradig gesundheitsrelevant – darunter auch solche, die typischerweise bei Elektroinstallationsarbeiten auftreten.

Arbeitsmediziner, Berufsgenossenschaften und Branchenverbände warnen seit Jahren vor den Gesundheitsrisiken durch Stäube am Arbeitsplatz. Staub kann nicht nur chronische Bronchitis oder Allergien auslösen, sondern ist auch Ursache einiger typischer Berufskrankheiten der Bauwirtschaft wie Staublungenerkrankungen (Silikosen, Silikotuberkulosen) und Lungenkrebs.

Angehörige von Elektroberufen sind spätestens dann von der Staubproblematik betroffen, wenn Elektroinstallationen auf Baustellen anstehen. Denn bei dem Setzen von Dosenlöchern, Fräsen von Mauernuten, Stemm- oder Bohrarbeiten entstehen durch das notwendige Bearbeiten von Wänden und Bauteilen fast zwangsläufig Stäube.

Staub ist nicht gleich Staub

Viele Substanzen können staubförmig vorliegen oder beim Bearbeiten Staubpartikel freisetzen. Ob und wie gefährlich ein Staub ist, hängt ab von

  • der Art des Staubs, z.B. Zement-, Holz-, Quarz- oder Asbeststaub,
  • der eingeatmeten Staubmenge sowie
  • der Größe der eingeatmeten Staubpartikel.
  • Autor:

    Dr. Friedhelm Kring

    freier Lektor und Redakteur

    Kring, Friedhelm

    Dr. Friedhelm Kring ist freier Lektor, Redakteur und Fachjournalist mit den Schwerpunkten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

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Kommentar von Uli Schmidt |

Tolle Themen, macht schlauer und regt zum nachdenken an, Danke.

Kommentar von Christoph Strack |

Hallo Herr Belzer,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Können Sie Punkt 2 bitte genauer definieren bzw. auf die Praxis projizieren.
Oft ist in Unternehmen die Führung der Elektrofachkräfte in diziplinarisch (Laie) und fachlich (EFK / VEFK) geteilt.
Meiner Meinung ist es nicht möglich, dass ein Laie Elektrofachkräfte führt. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man es zulassen konnte, dass in unserem Fachbereich eine solche Teilung möglich / rechtens ist.
Wie geht man mit so einer Teilung um und wo sind genau die Grenzen?

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung

Kommentar von Electricistas León |

ein sehr erklärender Artikel

Bitte addieren Sie 3 und 8.