Stäube bei Elektroarbeiten: Warum sie so gefährlich sind und wie Sie Ihre Mitarbeiter schützen

0/5 Sterne (0 Stimmen)
Stäube bei Elektroinstallationen
Bei Elektroinstallationsarbeiten kann es zu einer gefährlichen Staubentwicklung kommen. (Bildquelle: andreygonchar/iStock/Getty Images)

Im Alltag empfinden wir Stäube eher als lästig. Die unerwünschte Ablagerung auf Möbeln und in wenig genutzten Räumen nehmen die meisten Menschen als ästhetisches Problem wahr, nicht aber als Gesundheitsrisiko. Dabei gelten einige Staubfraktionen als hochgradig gesundheitsrelevant – darunter auch solche, die typischerweise bei Elektroinstallationsarbeiten auftreten.

Arbeitsmediziner, Berufsgenossenschaften und Branchenverbände warnen seit Jahren vor den Gesundheitsrisiken durch Stäube am Arbeitsplatz. Staub kann nicht nur chronische Bronchitis oder Allergien auslösen, sondern ist auch Ursache einiger typischer Berufskrankheiten der Bauwirtschaft wie Staublungenerkrankungen (Silikosen, Silikotuberkulosen) und Lungenkrebs.

Angehörige von Elektroberufen sind spätestens dann von der Staubproblematik betroffen, wenn Elektroinstallationen auf Baustellen anstehen. Denn bei dem Setzen von Dosenlöchern, Fräsen von Mauernuten, Stemm- oder Bohrarbeiten entstehen durch das notwendige Bearbeiten von Wänden und Bauteilen fast zwangsläufig Stäube.

Staub ist nicht gleich Staub

Viele Substanzen können staubförmig vorliegen oder beim Bearbeiten Staubpartikel freisetzen. Ob und wie gefährlich ein Staub ist, hängt ab von

  • der Art des Staubs, z.B. Zement-, Holz-, Quarz- oder Asbeststaub,
  • der eingeatmeten Staubmenge sowie
  • der Größe der eingeatmeten Staubpartikel.
  • Autor:

    Dr. Friedhelm Kring

    freier Lektor und Redakteur

    Kring, Friedhelm

    Dr. Friedhelm Kring ist freier Lektor, Redakteur und Fachjournalist mit den Schwerpunkten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Sehr geehrter Besucher,

der komplette Artikel steht nur Abonnenten des Magazins zur Verfügung. Bitte loggen Sie sich mit den entsprechenden Zugangsdaten ein.

Wenn Sie gerne mehr über das Magazin erfahren möchten, finden Sie hier alle weiteren Informationen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte addieren Sie 2 und 8.