Klare Kennzeichnung mit dem neuen Energielabel für Lichtquellen

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Ab dem 1. September 2021 gilt das neue Energielabel für Leuchtmittel.
Ab dem 1. September 2021 gilt das neue Energielabel für Leuchtmittel. (Bildquelle: fcw5/iStock/Getty Images Plus)

Ab dem 1. September 2021 ist der Energieverbrauch durch das neue EU-Energielabel klarer ersichtlich: Künftig gibt es nur noch die Effizienzklassen A bis G.

Was hat sich geändert?

Auf den ersten Blick sehen das alte und das neue Energielabel für Lichtquellen erstmal gleich aus: Eine Ampelskale von rot bis grün verweist auf die Energieeffizienz des Leuchtmittels, die jeweilige Energieeffizienzklasse wird einem Buchstaben zugordnet und darunter ist vermerkt, wie hoch der Verbrauch von Kilowattstunden pro 1.000 Stunden liegt.

Neu ist jetzt aber, dass die Pluskennzeichnung verschwindet und die neuen Effizienzklassen gehen von A bis G. Alles, was heute auf dem Markt erhältlich ist und mit A++ ausgezeichnet ist, ist dann maximal Effizienzklasse F bis D. Die oberen Klassen sollen zunächst frei bleiben und erst mit weiteren Effizienzsteigerungen vergeben werden. Es gibt allerdings bereits heute schon einige wenige LED-Röhren, die auf Grund ihrer besonders hohen Effizienz der Klasse C sehr nahekommen.

Jetzt mit QR-Code

Das Energielabel unterstützt die Verbraucher schon seit 1998 bei der Kaufentscheidung. Neu ist jetzt ein QR-Code auf jedem Etikett, über den die Verbraucher via Smartphone zusätzliche Informationen zur Lichtquelle aus der europäischen Produktdatenbank „EPREL“ abrufen können. Hersteller sind verpflichtet diese Informationen in der Datenbank zu hinterlegen.

Übergangsfrist bis 1. März 2023

Für das alte Energielabel gelten Übergangsfristen: Bis zum 1. März 2023 darf das alte und ab dem Stichtag nur noch das neue Label verwendet werden. Ab September werden Verbrauchern also mitunter beide Energieeffizienzlabels im Handel begegnen.

Lumen statt Watt

Obwohl die Glühlampe schon 2009 vom Markt genommen wurde, ist die Wattangabe immer noch fest in den Köpfen verankert. Aktuell ist allerdings nun die Lumen- statt der Watt-Angabe: Als Ersatz für eine Glühlampe mit 60 Watt und 710 Lumen sind LED-Leuchtmittel ab zwei Watt mit 700 bis 750 Lumen geeignet. Ausschlaggebend ist die Lumen-Angabe: Wenn eine Glühlampe durch ein anderes Leuchtmittel mit mindestens 710 Lumen ersetzt wird, ist garantiert, dass sie auch genauso hell ist.

licht.de hat für Sie weitere Informationen zum Thema zusammengestellt: https://www.licht.de/de/lichtthemen/oekodesign-welche-lichtquellen-bleiben/

Quelle: https://www.licht.de

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