Begriffe und Anwendungen zur Industrie 4.0: additive Fertigung

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Grundlage für die additive Fertigung bildet ein 3-D-CAD-Modell.
Grundlage für die additive Fertigung bildet ein 3-D-CAD-Modell. (Bildquelle: kynny/iStock/Getty Images Plus)

Der Begriff „additive Fertigung“

Additive Fertigung gilt als Oberbegriff für Produktionsverfahren, bei denen das Material nicht von einem Rohling entfernt, also substituiert wird, um das Werkstück herzustellen. Stattdessen erfolgt die Herstellung durch den schichtweisen Auftrag von Granulat oder Pulver. Umgangssprachlich verwendet man dafür auch den Begriff „3D-Druck“. Grundlage bildet ein 3D-CAD-Modell. Dessen Daten werden konvertiert und an die Fertigungsmaschine übertragen. Der Auftrag des Materials kann im Folgenden durch verschiedene Verfahren erfolgen, von denen das Normungsgremium ASTM International im Standard ISO/ASTM 52900 sieben offiziell anerkennt.

  • Materialextrusion: Das Material wird selektiv durch eine Düse oder Öffnung aufgetragen.
  • Material-Jetting (Freistrahl-Materialauftrag): Tröpfchen des Materials werden selektiv aufgetragen.
  • Binder-Jetting (Freistrahl-Bindemittelauftrag): Ein flüssiges Bindemittel wird selektiv aufgetragen, um die Pulverwerkstoffe zu verbinden. Dieses Verfahren wird auch im klassischen 3D-Druck angewandt.
  • Sheet Lamination (Schichtlaminierung): Werkstoffblätter werden miteinander verbunden, um das Bauteil zu bilden.

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  • Autor:

    Dipl.-Ing.-Päd. Holger Regber

    Trainer und Berater bei Festo Didactic

    Regber, Holger

    Dipl.-Ing.-Päd. Holger Regber ist als Trainer und Berater bei Festo Didactic tätig.


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