elektrofachkraft.de – Das Magazin (Ausgabe 71)
Aktuelle Ausgabe: Juli 2026 (Ausgabe 71)
Inhaltsübersicht
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Ein Paradox, das bleibt: Elektrischer Strom ist lebensgefährlich – und doch passieren weiterhin tausende Unfälle. Analysen zeigen: Nicht fehlendes Wissen ist das Problem, sondern Verstöße gegen grundlegende Sicherheitsregeln – oft bei Routinearbeiten. Warum selbst erfahrene Elektrofachkräfte (EFKs) betroffen sind, welche typischen Fehler dahinterstecken und mit welchen einfachen Maßnahmen sich das Risiko wirksam reduzieren lässt.
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Auch bei besten Arbeitsbedingungen lassen sich gesundheitliche Risiken im Job nicht vollständig vermeiden. Doch wann wird aus einer Beschwerde eine anerkannte Berufskrankheit – und welche Hürden müssen Beschäftigte im Verfahren überwinden? Entscheidend sind klare gesetzliche Kriterien, medizinische Nachweise und die Bewertung durch die Berufsgenossenschaft. Wer Ansprüche geltend machen will, braucht belastbare Belege – und Geduld.
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Die Erstprüfung elektrischer Anlagen ist Voraussetzung für einen sicheren Betrieb und rechtlich verpflichtend. In der Praxis wird sie jedoch oft unterschätzt oder falsch eingeordnet. Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 oder landesrechtlichen Prüfverordnungen werden nicht selten als ausreichend angesehen – ein Irrtum mit erheblichen Konsequenzen für Betreiber und Errichter. Welche Anforderungen tatsächlich gelten, welche Verantwortung aufseiten des Betreibers entsteht und warum eine vollständige Prüfung nach DIN VDE 0100-600 vor der Inbetriebnahme unverzichtbar ist.
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Die Modernisierung bestehender Beleuchtungsanlagen gewinnt für Elektrofachkräfte (EFKs) zunehmend an Bedeutung. Immer häufiger stellt sich die Frage, ob vorhandene Leuchten weiterverwendet und mit LED-Technik normgerecht umgerüstet werden können, statt komplette Anlagen auszutauschen. Dabei sind technische, lichttechnische und sicherheitstechnische Anforderungen ebenso zu berücksichtigen wie rechtliche und normative Vorgaben.
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Produktsicherheit ist streng geregelt – und trotzdem gelangen mangelhafte Elektroprodukte in den Umlauf. Für Elektrofachkräfte (EFKs) entsteht daraus eine klare Verantwortung: Gefährdungen erkennen, Risiken bewerten und unsichere Geräte konsequent aus dem Verkehr ziehen. Denn selbst CE-Kennzeichnung und Betriebsanleitung bieten keine absolute Sicherheit – entscheidend ist der fachkundige Blick in der Praxis.
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Mit Beginn der warmen Monate steigt auch die Zahl der Arbeiten in der Höhe – etwa auf Dächern, Gerüsten oder bei der Installation von Photovoltaikanlagen. Für Elektrofachkräfte bedeutet das: erhöhtes Absturzrisiko und hohe Anforderungen an den Arbeitsschutz. Gerade bei Auswahl, Einsatz und Prüfung der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) passieren jedoch immer wieder kritische Fehler. Worauf es jetzt ankommt und wie Sie typische Schwachstellen vermeiden.
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Für mobile Geräte sind sie Standard, in Elektrofahrzeugen und stationären Speichern unverzichtbar: Lithium-Akkus liefern eine hohe Energiedichte auf kleinem Raum – bergen aber erhebliche Risiken. Beschädigungen, Ladefehler oder Überhitzung können Brände und Explosionen auslösen, oft zeitverzögert und von außen kaum erkennbar. Besonders kritisch ist das thermische Durchgehen („Thermal Runaway“), bei dem Brände schnell außer Kontrolle geraten.
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Wenn Kosten steigen und Liefertermine kippen, liegt das Problem oft im Wertstrom. Wer jetzt pauschal spart, riskiert mehr Fehler, längere Durchlaufzeiten und unzufriedene Kunden. Entscheidend ist, die richtigen Kennzahlen im Blick zu haben. Bestandsbindung, Durchlaufzeit, Fehlerrate, Liefertreue, Wertschöpfung und Anlagenproduktivität zeigen, wo Prozesse wirklich Schwächen haben – und wo Sie ansetzen müssen.
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Maschinen und Anlagen sollen möglichst lange verfügbar bleiben – doch genau das wird zunehmend schwieriger. In der Instandhaltung zeigt sich das Problem besonders deutlich: Fällt eine Komponente aus und ist nicht mehr lieferbar, drohen Stillstand, hohe Kosten und im schlimmsten Fall der Ausfall ganzer Anlagen. Ursachen sind oft abgekündigte Bauteile, technischer Wandel oder fehlende Vorsorge. Ein systematisches Obsoleszenzmanagement hilft, solche Risiken frühzeitig zu erkennen und die Verfügbarkeit von Anlagen dauerhaft zu sichern.
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