Wann ist bei elektrotechnischen Arbeiten Schutzkleidung zu verwenden?

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Hinweise zur Verwendung von PSA finden sich u.a. in der DIN EN 50286
Hinweise zur Verwendung von PSA finden sich u.a. in der DIN EN 50286 (Bildquelle: medicalstocks/iStock/Getty Images Plus)

Frage aus der Praxis

Mir ist unklar, wann bei elektrotechnischen Arbeiten Schutzkleidung im Gegensatz zur normalen Arbeitskleidung zu verwenden und was diesbezüglich zu beachten ist.

Antwort der Experten

Die DIN EN 50286 (VDE 0682-301) „Elektrisch isolierende Schutzkleidung für Arbeiten an Niederspannungsanlagen“ beschreibt die elektrisch isolierende persönliche Schutzkleidung, die von Fachpersonal bei Arbeiten unter Spannung (AuS) oder in der Nähe von unter Spannung stehenden Teilen (AiN) bis 500 V Wechselspannung bzw. 750 V Gleichspannung verwendet werden muss.

Welche Funktion hat die Schutzkleidung?

Die elektrisch isolierende Schutzkleidung hat im Gegensatz zur Arbeitskleidung oder Berufsbekleidung eine spezifische Schutzfunktion. Sie ist eine persönliche Schutzausrüstung und soll den Rumpf, die Arme und die Beine vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit schützen. Sie ist nicht leitend und verhindert den Durchgang des elektrischen Stroms, wenn der Träger mit einem unter Spannung stehenden Teil in Berührung kommt.

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  • Autor:

    Udo Mathiae

    Leiter für elektrische Instandhaltung

    Udo Mathiae

    Udo Mathiae ist Leiter für elektrische Instandhaltung bei einem internationalen Elektrotechnik-Unternehmen (Glasfaserproduktion) in Augsburg.

  • Autor:

    Lic. jur./Wiss. Dok. Ernst Schneider

    Inhaber eines Fachredaktionsbüros

    Ernst Schneider

    Ernst Schneider ist Mitglied in der Sektorgruppe Elektrotechnik (ANP-SGE) und in der Themengruppe Produktkonformität (ANP-TGP) des Ausschusses Normenpraxis im DIN e.V.

    Er veröffentlichte bereits eine Vielzahl von Büchern, Fachzeitschriften und elektronischen Informationsdiensten. Seit 2004 ist er außerdem Unternehmensberater für technologieorientierte Unternehmen.


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