Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

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Wie wird man EFKfft?
Wie wird man EFKfft? © AndreyPopov/iStock/Thinkstock

Die Qualifikation zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) ermöglicht Fachkräften aus nicht elektrotechnischen Berufen, klar definierte elektrotechnische Arbeiten eigenverantwortlich auszuführen. Welche Voraussetzungen Bewerber erfüllen müssen, welche Inhalte vermittelt werden und wie lange die Ausbildung dauert, erfahren Sie hier.

Wie läuft die Ausbildung zur EFKffT ab?

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) ist eine berufliche Weiterbildung, die über die Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern geregelt wird. Grundlage ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Neben privaten Bildungsträgern bieten auch die Kammern Vorbereitungslehrgänge an. Die Dauer der Ausbildung hängt vom Bildungsträger, den Vorkenntnissen und dem gewählten Unterrichtsmodell ab. Je nach Lehrgang kann die Qualifizierung in wenigen Tagen oder über mehrere Monate hinweg erfolgen. Er kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden, auch davon hängt natürlich die Gesamtdauer ab.

Downloadtipps der Redaktion

Checkliste: Anforderungsprofil an die Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

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Unterweisung: Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

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Unterweisung: VDE 1000-10 „Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen“

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Formular: Bestellung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

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Inhalte der Ausbildung zur EFKfft

Die Ausbildung muss Theorie und Praxis umfassen. Der theoretische Teil kann innerbetrieblich oder außerbetrieblich (in Absprache mit dem Unternehmer) erfolgen. Auf dem Lehrplan steht z.B.:

  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Gefahren und Auswirkungen des elektrischen Stroms
  • Sicheres Arbeiten an elektrischen Anlagen nach den geltenden VDE-Bestimmungen
  • Schutzmaßnahmen gegen direktes und indirektes Berühren und des Zusatzschutzes
  • Messverfahren und -geräte für Erst- und Wiederholungsprüfung
  • Durchführung von Erstprüfungen nach elektrotechnischen Arbeiten
  • Erste Hilfe bei elektrischen Unfällen sowie Brandschutz
  • Praktische Ausbildung zu den festgelegten Tätigkeiten
  • Prüfen und Messen mit den entsprechenden VDE-Messgeräten
  • Erstellen von Prüfprotokollen, Dokumentation der Prüfergebnisse

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Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung zur EFKfft?

Voraussetzung für die Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklichen oder technischen Beruf, deren Tätigkeitsprofil durch elektrotechnische Arbeiten sinnvoll ergänzt werden kann.

Bei der Qualifizierung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten sind die Anforderungen der DIN VDE 1000-10 „Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen“ zu berücksichtigen. Die Norm beschreibt die fachlichen Voraussetzungen für elektrotechnisch tätige Personen und bildet damit eine wichtige Grundlage für die sichere Ausführung festgelegter elektrotechnischer Arbeiten.

Aufgrund eines Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 28. Juni 2001 haben die Kammern Rechtsvorschriften für die Prüfung „Zusatzqualifikation Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ erlassen. Die konkrete Ausgestaltung der Lehrgänge und Prüfungen kann je nach Kammer und Bildungsträger unterschiedlich sein. Maßgeblich sind die jeweiligen Prüfungsordnungen und die geltenden berufsgenossenschaftlichen sowie elektrotechnischen Regelwerke.

Beitrag aus dem Jahr 2021, wurde geprüft und aktualisiert am 09.09.2026

  • Autorin:

    Christine Lendt

    freie Journalistin

    Lendt, Christine

    Christine Lendt ist als freie Autorin und Journalistin tätig mit einem Schwerpunkt im Bereich Ausbildung, Beruf, Arbeitsschutz.

    www.recherche-text.de

Kommentare

Kommentar von stefan hahmann |

Wird auch ein Bildungsgutschein anerkannt, für die Ausbildung?

Mit freundlichem Gruß

S.Hahmann

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