Arbeitsmedizinische Vorsorge im Elektrobereich

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Arbeitsmedizinische Vorsorge ist im betrieblichen Alltag weit mehr als eine Pflicht oder Formalität.
Arbeitsmedizinische Vorsorge ist im betrieblichen Alltag weit mehr als eine Pflicht oder Formalität. © Natali_Mis/iStock/Getty Images Plus

Bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Arbeitsmedizin gibt es Unterschiede: Einige müssen, andere können angeboten werden – teils auch erst, wenn Beschäftigte dies ausdrücklich verlangen. Noch weiter gefasst ist der Oberbegriff der Präventionsmaßnahmen gemäß der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). All dies betrifft auch Elektrofachkräfte (EFKs) in verschiedenen Praxissituationen.

Arbeitsmedizinische Vorsorge ist im betrieblichen Alltag weit mehr als eine Pflicht oder Formalität. Für Elektrofachkräfte, die regelmäßig mit elektrischer Energie, komplexen Anlagen, wechselnden Einsatzorten und auch häufig mit physikalischen, chemischen oder ergonomischen Belastungen konfrontiert sind, bildet sie einen zentralen Baustein des präventiven Arbeitsschutzes.

Rechtsgrundlage ist die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, die den Rahmen dafür setzt, wann und in welcher Form Vorsorge anzubieten oder zu veranlassen ist. Ziel ist nicht die Eignungsprüfung im Sinne einer Leistungsbewertung, sondern der Schutz der individuellen Gesundheit und die frühzeitige Erkennung arbeitsbedingter Risiken.

Prävention versus Vorsorge

Generell gilt es hier, Begriffe klar zu unterscheiden: Auch wenn die Bezeichnungen Prävention und Vorsorge ähnlich sind, weil Prävention auch so viel wie Vorbeugung bedeutet, sind sie hier voneinander abzugrenzen. Gemäß der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge umfassen arbeitsmedizinische Präventionsmaßnahmen allgemeine arbeitsmedizinische Maßnahmen. Dazu gehören etwa die Beteiligung des Betriebsarztes an der Gefährdungsbeurteilung, die kollektive Beratung der Beschäftigten zu Gesundheitsfragen sowie die individuelle arbeitsmedizinische Vorsorge einzelner Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen. Ziel dieser Maßnahmen ist, arbeitsmedizinische Erkenntnisse zu nutzen, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten sicherzustellen und zu verbessern.

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  • Autorin:

    Christine Lendt

    freie Journalistin

    Lendt, Christine

    Christine Lendt ist als freie Autorin und Journalistin tätig mit einem Schwerpunkt im Bereich Ausbildung, Beruf, Arbeitsschutz.

    www.recherche-text.de


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