elektrofachkraft.de – Das Magazin (Ausgabe 72)
Aktuelle Ausgabe: September 2026 (Ausgabe 72)
Inhaltsübersicht
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Lithium-Ionen-Akkus gelten als leistungsstark und zuverlässig. Doch Überladung, Tiefentladung, Kurzschlüsse oder mechanische Beschädigungen können Brände und Explosionen auslösen. Besonders gefährlich wird es, wenn ein Thermal Runaway entsteht und sich die Überhitzung innerhalb des Akkus selbst verstärkt. Die Folgen reichen von extremen Temperaturen und giftigen Gasen bis hin zu einer unkontrollierbaren Kettenreaktion.
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Photovoltaikanlagen gelten als sichere und zuverlässige Energiequelle. Fehler bei der Planung, Installation oder Einbindung in die elektrische Anlage können jedoch erhebliche Risiken verursachen. Mangelhafte Bauteilauswahl, Verschattung, Fehler bei der Netzanbindung oder unzureichender Überspannungsschutz erhöhen das Risiko von Störungen und Bränden.
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Eine kurze Lieferzeit allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, dass vereinbarte Termine zuverlässig eingehalten werden. Die Liefertreue zählt deshalb zu den wichtigsten Kennzahlen in Produktion und Logistik. Sie zeigt, wie zuverlässig ein Unternehmen seine Kunden beliefert und wie gut die Abläufe entlang der Wertschöpfungskette funktionieren.
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Ob Straßenverkehr oder Fußball – ohne Regeln funktioniert es nicht. Daran werden auch Bestrebungen nach Deregulierung und Entbürokratisierung nichts ändern. Damit Regeln eingehalten werden, bedarf es eines gewissen Maßes an Kontrolle, Überwachung und nötigenfalls auch Sanktionen. Dies gilt auch für den Arbeitsschutz.
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Auf Baustellen kommt es nicht nur häufiger zu Unfällen als in den meisten anderen Branchen. Auch die erlittenen Verletzungen sind oft schwerer. Wenn Beschäftigte mehrerer Unternehmen und Gewerke räumlich und zeitlich nahe beieinander arbeiten, sind Abstimmung und Koordination gefragt, um gegenseitige Gefährdungen zu minimieren. Eine zentrale Rolle dabei spielt der sogenannte SiGeKo.
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Arbeitsschutz besteht nicht nur aus Regeln, Vorschriften und Schutzmaßnahmen. Entscheidend ist auch, wie Sicherheit im Unternehmen tatsächlich gelebt wird. Eine positive Sicherheitskultur sorgt dafür, dass Risiken frühzeitig erkannt, Fehler offen angesprochen und sichere Entscheidungen im Arbeitsalltag getroffen werden. Gerade in der Elektrotechnik, wo bereits kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben können, kommt ihr eine besondere Bedeutung zu.
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Cybersicherheit ist längst kein reines IT-Thema mehr. Werden sicherheitsrelevante Steuerungen, Sensoren oder Schutzeinrichtungen manipuliert, kann dies unmittelbar die Sicherheit von Beschäftigten gefährden. Die geänderte TRBS 1115 Teil 1 zeigt, welche Cyberbedrohungen bei Arbeitsmitteln berücksichtigt werden müssen, welche Aufgaben Elektrofachkräfte übernehmen können und warum für viele Tätigkeiten zusätzliche IT-/OT-Fachkunde erforderlich ist.
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Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in das Elektrohandwerk und die Elektrotechnik. Sie unterstützt bereits bei der Planung, Dokumentation, Wartung und Informationsbeschaffung und kann Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Gleichzeitig bleiben Fachwissen, kritisches Denken und die Verantwortung der Elektrofachkraft (EFK) unverzichtbar, denn KI liefert nicht automatisch fehlerfreie oder rechtssichere Ergebnisse.
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