Kollege KI? Wie künstliche Intelligenz den Elektroalltag verändert

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Viele Betriebe nutzen entsprechende Tools bereits, oftmals ohne diese ausdrücklich als künstliche Intelligenz wahrzunehmen.
Viele Betriebe nutzen entsprechende Tools bereits, oftmals ohne diese ausdrücklich als künstliche Intelligenz wahrzunehmen.

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in das Elektrohandwerk und die Elektrotechnik. Sie unterstützt bereitsbei der Planung, Dokumentation, Wartung und Informationsbescha§ung und kann Arbeitsabläufe effizientergestalten. Gleichzeitig bleiben Fachwissen, kritisches Denken und die Verantwortung der Elektrofachkraft (EFK) unverzichtbar, denn KI liefert nicht automatisch fehlerfreie oder rechtssichere Ergebnisse.

Viele Betriebe nutzen entsprechende Tools bereits, oftmals ohne diese ausdrücklich als künstliche Intelligenz wahrzunehmen. Dabei entstehen auch neue Systeme, die Prozesse wie Planung, Dokumentation und Service verändern und perspektivisch sogar ganze Arbeitsabläufe unterstützen können.

Generative KI

ChatGPT lässt grüßen: Besonders sichtbar ist der Einsatz von KI derzeit im Bereich der Text- und Informationsverarbeitung. Generative KI-Systeme können E-Mails und Arbeitsanweisungen formulieren, technische Informationen zusammenfassen oder bei der Erstellung von Dokumentationen unterstützen. Elektrofachkräfte nutzen entsprechende Anwendungen beispielsweise, um Entwürfe für Prüfprotokolle, Wartungsberichte oder Kundeninformationen zu erstellen. Auch die Formulierung von Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen oder Unterweisungsunterlagen lässt sich durch KI-gestützte Werkzeuge beschleunigen. Dabei ist ChatGPT (der wohl bekannteste Chatbot und in gewissem Umfang kostenfrei) längst nicht die einzige Option, jedoch fallen bei anderen Tools oft schon direkt Kosten an.

KI-Systeme werden auch zunehmend für die Recherche technischer Informationen eingesetzt. Bedienungsanleitungen, Normenhinweise oder Produktinformationen können über intelligente Suchfunktionen schneller gefunden und zusammengefasst werden. Einige Softwarelösungen integrieren solche Funktionen bereits direkt in ihre Anwendungen, sodass Nutzer die Informationen nicht mehr manuell aus unterschiedlichen Quellen zusammentragen müssen.

Die Grenzen beachten

Vorsicht ist – wie auch bei anderen Arten von Texten – immer geboten, da KI auch Fehler machen kann; ein Gegencheck ist also unerlässlich. Und KI kann selbst etwa keine Gefährdungen beurteilen, sondern allenfalls dabei helfen, die Ergebnisse aus einer Betriebsbegehung auszuformulieren und zu strukturieren.

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  • Autorin:

    Christine Lendt

    freie Journalistin

    Lendt, Christine

    Christine Lendt ist als freie Autorin und Journalistin tätig mit einem Schwerpunkt im Bereich Ausbildung, Beruf, Arbeitsschutz.

    www.recherche-text.de


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