Das Elektrohandwerk in der Corona-Krise – Gibt es Anzeichen der Entspannung?

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Licht am Ende des Tunnels? (Bildquelle: knorre/iStock/Getty Images)

Ende März 2020, also etwa zwei Wochen nach dem Shutdown, hatte der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) rund 2.000 Innungsfachbetriebe erstmals zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Unternehmen befragt. Schon die Ergebnisse der ersten Umfrage haben gezeigt, dass zwar ein Umsatzrückgang zu verzeichnen war, viele Unternehmen jedoch auf Auftragspolster zurückgreifen konnten und auch das Thema „Kurzarbeit“ nur für einen geringen Teil der Befragten eine Option darstellte. Allerdings gaben 30 Prozent der Befragten an, zukünftig Kurzarbeit und staatliche Zuschüsse nutzen zu wollen bzw. müssen. Zu diesem Zeitpunkt ging man davon aus, dass sich die Auswirkungen der Pandemie auf die Betriebe verschärfen würden.

Neue Zahlen deuten auf eine Entspannung der Situation hin

Mitte Mai initiierte der ZVEH nun eine zweite Umfrage – mit erfreulichen Ergebnissen. So stellten sich die Umsatzrückgänge als niedriger als erwartet heraus und auch die Auftragslage scheint trotz der Krise relativ stabil geblieben zu sein. Außerdem lag die Anzahl der Unternehmen, die Kurzarbeit anmelden oder sogar Mitarbeiter entlassen mussten, im Mai deutlich unter dem im März angegeben Prozentsatz. Zwar lässt sich keine langfristige Prognose abgeben, ob sich diese positive Entwicklung fortsetzen wird, nach den neuesten Umfrageergebnissen sieht es aber danach aus, dass die Corona-Krise das Elektrohandwerk weniger stark getroffen zu haben scheint, als man zunächst befürchtet hatte.

Quelle: Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)

https://www.zveh.de/news/detailansicht/news/7677-anzeichen-der-entspannung.html

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