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Gewerbliche und nicht gewerbliche PV-Anlagen

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Ab wann gilt eine Photovoltaikanlage als gewerblich genutzt? (Bildquelle: Lara_Uhryn/iStock/Thinkstock)

Frage aus der Praxis

Folgende Frage eines Users erreichte uns vor einigen Tagen:

In der Literatur und auch bei den Wiederholungsprüfungen wird oft der Begriff "gewerbliche PV-Anlagen" verwendet. Worin unterscheiden sich gewerbliche und nicht gewerbliche PV-Anlagen? Steuerlich betrachtet sind alle einspeisenden PV-Anlage gewerblich, egal wie groß sie sind (umsatzsteuerpflichtig).

Antwort des Experten

Dr.-Ing. Florian Krug

Wie sie schon richtig feststellen, sind alle einspeisenden PV-Anlagen gewerblich. Mit dem häufig verwendeten Begriff "gewerbliche Photovoltaikanlagen“ wird in den meisten Fällen darauf hingewiesen, dass sich die PV-Anlage auf einem gewerblich genützten Gebäude befindet. Dies ist von Bedeutung, da bei Gewerbebetrieben oft interne Richtlinien bzgl. der Elektroanlagen vorliegen bzw. höhere brandschutztechnische Anforderungen vorliegen können, wenn es sich z.B. um chemische Betrieb handelt. Oft liegen auch spezielle Anforderungen von der Versicherung vor, die bei privaten Gebäuden nicht vorliegen.

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