Trends bei Sicherheitsschuhen

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Was macht einen modernen Sicherheitsschuh aus?
Was macht einen modernen Sicherheitsschuh aus? (Bildquelle: Kuzma/iStock/Thinkstock)

Es ist noch nicht lange her, da waren Sicherheitsschuhe vor allem eins: schwer und unbequem. Natürlich kann auf die Schutzkappe, vor einigen Jahren noch als Stahlkappe ausgeführt, nicht verzichtet werden, um die Zehen vor schweren Lasten zu schützen. Und auch eine gewisse Robustheit des Materials war gefragt, wenn Chemikalien Widerstand geleistet werden sollte. Dennoch zeigen aktuelle Trends im Bereich der Sicherheitsschuhe, dass die Anforderungen der Kunden zunehmend steigen. Was macht einen modernen Sicherheitsschuhe aus?

Leichte Sicherheitsschuhe mit modischem Schick

Wer in der Montage oder im Handwerk im Allgemeinen auf das besondere Schuhwerk angewiesen war und gleichzeitig noch nennenswerte Strecken zu Fuß zurücklegen musste, wird bisher kaum erfreut gewesen sein: die zumeist schlechte Passform der Sicherheitsschuhe sorgte in Verbindung mit dem hohen Gewicht dafür, dass Blasen eher die Regel als die Ausnahme waren. Zudem ist das Laufen über längere Strecken natürlich ermüdend.

Der Fokus in der aktuellen Innovationsentwicklung wurde in diesem Segment klar auf Komfort und modische Ansprüche gelegt. Das Gewicht kann deutlich reduziert werden, ohne dass Sie hinsichtlich der Sicherheit Abstriche machen müssen. Hochfeste Kunststoffe können das Metall ersetzen und damit für ein der Sicherheitsklasse entsprechendes Schutzniveau sorgen. Bequemes Schuhwerk wie zum Beispiel Sicherheitshalbschuhe zeigen auch, dass ein Sicherheitsschuh gar nicht mehr nach einem Arbeitsschuh aussehen muss. Hinsichtlich der modischen Gestaltung sind keine Grenzen mehr gesetzt, für die etablierten Hersteller ist das Thema längst in den Fokus gerückt. Bei Mitarbeiter mit Kundenkontakt ist die Optik durchaus wichtig, weil letztendlich von einem professionellen und ansprechenden Outfit auch auf die Qualität der auszuführenden Arbeiten geschlossen werden kann.

Auch die "Corporate Identity" gewinnt weiter an Bedeutung, es wird immer wichtiger, sich als Mitarbeiter auch optisch dem Unternehmen zugehörig zu präsentieren. Dadurch verknüpft der Kunde mit dem Logo und den Farben des Unternehmens auch ein Gesicht und eine Persönlichkeit. In Zeiten zunehmenden Wettbewerbs kann ein solcher Aspekt bei der Auftragsvergabe den entscheidenden Unterschied machen, die Konkurrenz ist in den meisten Branchen heute hoch.

Was die Schutzklassen von Sicherheitsschuhen zu bedeuten haben

Natürlich dürfen Sie keinesfalls außer Acht lassen, dass die Schutzwirkung bei Sicherheitshalbschuhen nach wie vor im Fokus steht. Die Berufsgenossenschaften haben deshalb Schutzklassen von Sicherheitsschuhen festgelegt, die auf die jeweiligen Arbeiten abgestimmt sein sollten.

  • SB: erfüllt lediglich die Grundanforderung einer öl-und benzinresistenten Sohle
  • S1: außerdem auch antistatisch und mit Energieaufnahme im Fersenbereich
  • S1P: wie S1 außerdem durchtrittsicher
  • S2: wie S1, außerdem bedingt wasserdicht
  • S3: wie S2, außerdem durchtrittsicher
  • S4: wie S1, aber als Stiefel (feuchtigkeitsresistent) ausgeführt
  • S5: wie S4, außerdem durchtrittsicher

Mit der Durchtrittsicherheit ist gemeint, dass sich beispielsweise ein Nagel oder ein anderer spitzer Gegenstand nicht durch die Sohle bohren und den Fuß des Mitarbeiters verletzen kann. Durch Metalleinlagen oder - bei moderneren Varianten - eine entsprechende Synthetik, kann eine derartige Schutzwirkung erzielt werden.

Die Anschaffung moderner Sicherheitsschuhe lohnt sich

Insgesamt zeigt sich also: eine hohe Schutzwirkung und ein modisches Design müssen sich keinesfalls ausschließen. Auch bei der täglichen Arbeit sind Tragekomfort und Ergonomie von Bedeutung, wenn Krankschreibungen aufgrund falschen Schuhwerks verhindert werden sollen. In den letzten Jahren haben sich einige Innovationen ergeben, die es womöglich sinnvoll erscheinen lassen, die aktuellen Sicherheitsschuhe der Belegschaft auszutauschen - zufriedene Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

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