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Kampagne ‚Energiesparende Beleuchtung’

Mehr Licht – gleichzeitig weniger Kosten

Im Rahmen der gemeinsamen ‚Roadshow Kommunale Beleuchtung’ der Berliner Energie-Agentur (BEA) und des ZVEI wurde die Stadt Hagen als GreenLight-Partner ausgezeichnet. Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein Westfalen, betonte in ihrer Eröffnungsrede zur Veranstaltung: „Ich bin überzeugt, dass die Stadt Hagen in Sachen Energie-, und damit Kosteneffizienz, Vorbild für viele weitere Städte sein kann.“

Mehr Licht – gleichzeitig weniger Kosten

Mehr Licht – gleichzeitig weniger Kosten

Durch die Modernisierung der kommunalen Beleuchtung ließen sich Kosten sparen und gleichzeitig sei dies auch ein Beitrag zum Klimaschutz. „Diesen überzeugenden Argumenten können sich die Kommunen und Städte im Land auf Dauer nicht entziehen“, so Toben.

Durch die Modernisierung der Straßenbeleuchtung verringert Hagen den jährlichen Energieverbrauch in einem Zeitraum von zehn Jahren um bis zu 700 Megawattstunden (MWh), dies entspricht 420 Tonnen eingespartem Treibhausgas CO2.

Wie das Beispiel zeigt, kann langfristig viel Steuergeld gespart werden, wenn die oft über 30 Jahre alten Beleuchtungskörper von Straßen und kommunalen Einrichtungen erneuert werden. Der Stromverbrauch für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen, Verwaltungsgebäuden, Schulen und Krankenhäusern macht etwa die Hälfte des gesamten Verbrauchs der Kommunen aus. Umgerechnet könnten 1,6 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. „Jede dritte Straßenlaterne ist noch aus den 60er Jahren. Mit so veralteter Technik wird Geld der Bürger buchstäblich verbrannt“, erläutert Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer der ZVEI-Licht-Fachverbände. Nur etwa drei Prozent der Lampen und Leuchten werden jedes Jahr erneuert. Mit der Roadshow ‚Kommunale Beleuchtung’ wollen der ZVEI und die Kampagne ‚Energiesparende Beleuchtung’ die Verantwortlichen in den Kommunen anspornen, neue Technik schneller einzuführen. Die Roadshow wird dafür bis Jahresende 2008 in zehn weiteren Städten Station machen.

Die Politik hat den Handlungsbedarf erkannt. Sie muss zunehmend gesetzgeberisch tätig werden, um die selbst gesteckten und von der EU verordneten CO2-Energieeinsparziele von 20 Prozent bis 2020 zu erreichen. Bei der Roadshow geht es darum, die Hürden und die geeigneten Lösungsmöglichkeiten zu ‚beleuchten’.

Ein Praxis-Beispiel aus Kempten in Bayern rechnet Mechthild Zumbusch von der Berliner Energieagentur vor: Durch die Umrüstung vorhandener Leuchten mit energiesparenden Lampen werden 35 Prozent des Stroms eingespart. Das sind mehr als eine Million Kilowattstunden pro Jahr bzw. 630 Tonnen CO2.

Ebenfalls informiert wird auf der Roadshow über gesetzliche und juristische Aspekte einer Sanierung. Das Programm runden Fachvorträge zu Contracting sowie zu Finanzierungsmöglichkeiten ab.



Quelle: http://www.zvei.de/

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