„Die Verwaltungsgebühren für die Entsorgung von gebrauchten Elektro- und Elektronikgeräten werden um 40 Prozent reduziert werden“, sagte Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des gemeinsamen ZVEI-/BITKOM-Vorstandskreises Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten.
Kosten für Altgeräte-Entsorgung sinken
Wegen des systematisch genutzten Wettbewerbs unter
den Beteiligten sind die Abholung der Altgeräte und das Recycling in
Deutschland deutlich kostengünstiger als in anderen Ländern Europas.
Kamp weiter: „Nach Abschluss der Aufbauphase ist die für die Steuerung
zuständige Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) nun in der Lage,
ihre Ablauf- und Kosten-Effizienz auch sichtbar unter Beweis zu
stellen.“ Mit einem Etat von weniger als sechs Millionen Euro steuert
das EAR einen Entsorgungsmarkt von mehreren hundert Millionen Euro.
Mit
der im Bundesgesetzblatt veröffentlichten innerhalb von zwei Jahren
zweiten Änderung der Kostenverordnung zum Elektro- und
Elektronikgerätegesetz hat das Bundesumweltministerium auf die
verbesserte Kostenstruktur des Elektro-Altgeräte-Registers reagiert.
Die Gebühren wurden um ca. 40 Prozent gesenkt. Hiervon profitieren alle
Hersteller und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten. Für große
Hersteller mit mehreren Tausend Containerabholungen im Jahr sind die
geringeren Gebühren für die Abholung und Behälterbereitstellung
besonders wichtig. Für kleinere Hersteller schlagen die reduzierten
Gebühren für die Registrierung besonders zu Buche.
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