Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke – die Nachfrage nach Hausgeräten stieg auch 2011 weiter an. Gegenüber dem Vorjahr konnte beim Inlandsumsatz mit Hauswärmetechnik, Groß- und Kleingeräten ein Plus von 3,5 Prozent verzeichnet werden.
Weiterhin hohe Nachfrage nach Hausgeräten.
Zum guten Inlandsergebnis (7,7 Mrd. Euro zu Herstellerabgabepreisen) trugen große Hausgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kühlschränke mit rund fünf Mrd. Euro zu Herstellerabgabepreisen bei (+4%). Stabile Trends halten den Markt auf Kurs. Die Käufer achten beim Gerätekauf auf Qualität, vielfältige Ausstattung und Energieeffizienz.
Aber auch Haushalt-Kleingeräte fanden in Deutschland mehr Käufer als im Vorjahr. Die Hersteller verkauften an den Handel Kleingeräte im Wert von 2,2 Mrd. Euro (+3%). Gut verkauft wurden besonders Espressomaschinen, Küchenmaschinen und Kleingeräte aus dem Segment Personal Care.
Zurückhaltend ist hingegen die Nachfrage nach Haushalt-Großgeräten im Ausland. Die Regionen Osteuropa und Asien verzeichnen in Summe Wachstum, während in Nordamerika und Südeuropa die Nachfrage schrumpft. Vor diesem Hintergrund ist das Plus im deutschen Hausgeräteexport von etwa vier Prozent auf 6,4 Mrd. Euro als Erfolg zu werten.
Auch 2012 wird mit einem Umsatzwachstum gerechnet, das jedoch vermutlich mit ein bis zwei Prozent geringer ausfallen wird.
Quelle: Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Veröffentlicht: 19.02.2012