Elektriker Horst
Lichtbögen, Rauch, Tote
"Elektriker Horst und die fünf Sicherheitsregeln" ist kein gewöhnlicher Schulungsfilm und will es auch gar nicht sein. Sein Vorbild ist eher ein Streifen wie "Staplerfahrer Klaus". Von diesem haben sich die Macher des etwas anderen Unterweisungsvideos Anregungen geholt, wie etwa die Elemente des Splatter-Films. Um es gleich zu sagen, bei "Elektriker Horst" geht es krass zu, es gilt das Prinzip der Übertreibung, gemäß dem Wunsch vieler Seminarleiter und Vorgesetzter, die immer wieder etwas verlangten, um ihre in den Jahresunterweisungen und Schulungen gähnende Belegschaft aufzurütteln.
Lichtbögen, Rauch, Tote
Kenntnis der realen Schrecken
Produziert hat "Elektriker Horst" der Gerichtssachverständige Thorsten Neumann, der gewissermaßen schon durch seine Tätigkeit täglichen Einblick in die realen Schrecken des Unfallgeschehens bekommt. Neumann weiß natürlich, dass der Film wegen seiner drastischen Darstellung auch umstritten sein wird. Er hält dem entgegen: "Wenn wir durch diesen Film nur einen einzigen Unfall verhindern, dann hat sich der Aufwand gelohnt." Das sagte er bei der Premiere des Films in Koblenz. Deren Publikum schwankte zwischen Entsetzen und Lachen.
7.000 Aufrufe verzeichnete Neumanns Homepage am folgenden Wochenende. Bedarf und Neugier an "Horst" sind offenkundig vorhanden.
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pob
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