Nicht jede Zündung einer Dampf- oder Gaswolke führt zu einer Explosion, möglich sind auch ein Brand oder Feuerball. Die Auswirkungen einer Explosion oder eines Feuerballs sind je nach Wirkungsparameter sehr unterschiedlich.
Es sollten nur schnell Anschlussdrähte gewechselt werden. Daher wollte sich der Monteur ein Freischalten der gesamten Niederspannungsanlage sparen. Dabei wurde jedoch ungewollt ein Kurzschluss ausgelöst.
Drei Monteure eines Netzbetriebs waren damit beauftragt worden, in einer Mittelspannungsstation zusätzliche Trennwände einzubauen. Dabei kam es zu einem Unfall, ausgelöst durch eine für diese Arbeiten unzulässige Leiter.
Ein Mitarbeiter in einem Montageunternehmen hatte den Auftrag, Stahlteile in Vorbereitung der Lackierung zu entfetten. Dazu setzte der Betrieb ein leicht entzündliches Lösemittel ein. Dabei kam es zu einer Verpuffung.
Um Arbeiten unter Spannung sicher durchzuführen, sind umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen vorzunehmen. Der richtige Einsatz sicherer Werkzeuge und Schutzausrüstung, wie ein schirmender Schutzanzug, gehören zu den zu treffenden Schutzmaßnahmen.
Fast alle Kurzschlüsse in elektrischen Anlagen sind vom Auftreten von Störlichtbögen begleitet. Dies gilt auch für den Niederspannungsbereich (Anlagen und Netze bis 1.000 V).
Leitungsanlagen mit integriertem Funktionserhalt ermöglichen den Weiterbetrieb einer elektrotechnischen Anlage unter dem direkten Einfluss eines Brandereignisses für einen festgelegten Zeitraum. Ihr Aufbau ist in DIN 4102-12:1998-11 beschrieben.
Seit einigen Jahren hat sich in der Blitzschutzplanung das Denken in Schadensrisiken durchgesetzt. Risikoanalysen haben die Objektivierung und Quantifizierung der Gefährdung von Gebäuden und ihrer Inhalte durch direkte und indirekte Blitzeinschläge als Ziel.
Es kann jeder Elektrofachkraft passieren: Ein Stromunfall. Viele Stromunfälle enden tödlich. Daher ist schnelle Hilfe gefragt. Aber auch wenn bei der Ersten Hilfe nach einem Stromunfall Eile angesagt ist, müssen die Ersthelfer zunächst an den Eigenschutz denken. Unterweisen Sie deshalb alle Mitarbeiter über die Erste Hilfe bei Stromunfällen!
Ein Leser schrieb an die Redaktion von elektrofachkraft.de: "Wir haben in unserem Betrieb Winkelschleifer, bei denen es möglich ist, den Schalter mechanisch zu verrasten, sodass ein ungewolltes Anlaufen bei Netzwiederkehr möglich ist. Betroffen sind meist ältere Geräte. Aber auch neue Winkelschleifer von namhaften Herstellern sind oftmals nicht gegen unbeabsichtigtes Anlaufen geschützt. Besteht für „Altgeräte“ eine Nachrüstpflicht? Darf ein Hersteller die Geräte überhaupt so verkaufen?“ Wir haben die Frage an unseren Experten Stefan Euler weitergegeben. Lesen Sie hier seinen Beitrag.
Wenn elektrotechnische Tätigkeiten unsauber ausgeführt werden, ist nicht nur die Elektrofachkraft selbst gefährdet. Manchmal trifft später unbeteiligte Dritte der Schlag, wie Berichte von Stromunfällen zeigen. Das ist auch in der Schweiz nicht anders.
Wenn bei der Montage etwas nicht läuft wie geplant, kann man schon die Nerven verlieren. Ungeduld aber ist gerade bei Arbeiten unter Spannung fehl am Platz: Wer in der Hektik das falsche Werkzeug verwendet oder Sicherheitsregeln „vergisst“, könnte das sein Leben lang bereuen.
Im Schaltschrank ein Werkzeug fallen gelassen, bei der Messung abgerutscht… Es sind die kleinen Versehen des Alltags, die oft aus reiner Glückssache folgenlos bleiben. In manchen Fällen aber wird dadurch ein Lichtbogen ausgelöst, durch den die hantierende Elektrofachkraft schwere Verbrennungen erleidet.
Ein Titel allein schützt vor Stromschlägen nicht: Nach aktuellen Studien ist häufig elektrotechnisch geschultes Personal an Stromunfällen beteiligt. Da werden ernsthafte Risiken schon mal mit lapidaren Kommentaren abgetan, wie ein Blick in die Branche zeigt.
Bei der Beurteilung des Zustands von Niederspannungs-Schaltanlagen und Verteilersystemen müssen neben der BGV A3 und der Betreiber-Bestimmung nach DIN VDE 0105 Teil 100 oft weitere Aspekte beachtet werden, um alle Gefährdungspotenziale zu erfassen. Dipl.-Ing. Hans J. Rübsam vom VDE nennt Beispiele aus der Praxis.
Heute: Vermeidung von Kondenswasser-Bildung nach Temperaturschwankungen.
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